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Leistungen

Grundsteuer bezahlen

Wer Grundbesitz hat, muss Grundsteuer bezahlen.

Im Unterschied zur Grunderwerbsteuer, die nur einmal beim Kauf eines Grundstückes anfällt, müssen Sie die Grundsteuer jährlich zahlen.

Es wird unterschieden zwischen

  • Grundsteuer A für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, Stückländereien und
  • Grundsteuer B für alle anderen Grundstücke.

Hinweis: Ihr persönliches Vermögen als Grundstückeigentümer spielt dabei keine Rolle.

Zuständige Stelle

  • die Gemeinde, in deren Gebiet sich das Grundstück befindet
Finanzwesen

Persönlicher Kontakt

Herr Alexander Ott
Kämmerer, Leiter Finanzwesen
Telefon07129/9399-33
Fax07129/9399-98
Raum 24
Aufgaben

Haushaltsplanung, Finanzplanung, Rechnungswesen, Jahresrechnung, Personalwesen, Steueramt, Satzungen von Gebühren, Abgaben und Beiträgen, Gemeindewald (Unterhaltung und Verwaltung), Jagdverwaltung, Kindergartenverwaltung, Miet- und Pachtverträge, Verwaltung des Grundvermögens

Frau Barbara Leibold
Telefon07129/9399-32
Fax07129/9399-98
Raum 25
Aufgaben

Kasse, Vollstreckungsbehörde

Frau Andrea Mayer
Telefon07129/9399-38
Fax07129/9399-98
Raum 25
Aufgaben

Wasser- und Abwassergebühren, Grundsteuer, Hundesteuer, Bürgschaften

Frau Barbara Krause
Telefon07129/9399-30
Fax07129/9399-98
Raum 25
Aufgaben

Personalwesen, Gehalts- und Lohnabrechnungen

Frau Birgit Raach
Telefon07129/9399 34
Fax07129/9399 98
Raum 23
Aufgaben

Finanzwesen, Anlagebuchhaltung, Feuerwehrwesen, Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)

Frau Sandra Schmid-Heck
Telefon07129/9399-31
Fax07129/9399-15
Raum 25
Aufgaben

Kindergartengebühren, Pacht, Vergnügungssteuer, Zuschüsse Tagesmütter, Gebühren für die Schulbetreuung, Interkommunaler Kostenausgleich, Rechnungswesen, Gewerbesteuer

 

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Sie besitzen Eigentum, Teileigentum oder Erbbaurecht an einem Grundstück.

Als Grundstück zählen:

  • bebaute und unbebaute Grundstücke
  • Wohnungs- und Teileigentum
  • Erbbaurechte
  • Wohnungs- und Teileigentumserbbaurechte
  • Gebäude auf fremdem Grund und Boden
  • Betriebe der Land- und Forstwirtschaft
  • land- und forstwirtschaftliche Grundstücke (Stückländereien)

Verfahrensablauf

Das zuständige Finanzamt muss zuerst den Einheitswert des Grundstücks nach dem Bewertungsgesetz bestimmen.

Der ermittelte Einheitswert wird danach mit den im Grundsteuergesetz festgeschriebenen Steuermesszahlen multipliziert.

Diese betragen:

  • für land- und forstwirtschaftliche Betriebe: 6 Promille
  • für Einfamilienhäuser:
    • für die ersten 38.346,49 Euro des Einheitswerts 2,6 Promille und
    • für den Rest des Einheitswerts 3,5 Promille
  • für Zweifamilienhäuser: 3,1 Promille
  • für alle übrigen Grundstücke: 3,5 Promille

Der errechnete Grundsteuermessbetrag wird an die Gemeinde weitergegeben.

Ihr Steuerbetrag ergibt sich dadurch, dass der Steuermessbetrag von der Gemeinde mit einem sogenannten Hebesatz multipliziert wird. Die Hebesätze kann die Gemeinde selbst festlegen und in der Gemeindesatzung verankern.

Die errechneten Größen

  • Einheitswert,
  • Grundsteuermessbetrag und
  • Grundsteuer

werden Ihnen jeweils mit einem eigenen Bescheid bekannt gegeben.

Hinweis: Die Gemeinde ist bei der Festsetzung der Grundsteuer an die Grundlagenwerte des Finanzamtes gebunden.

Fristen

Die Grundsteuer wird jeweils für das Kalenderjahr festgesetzt und ist in vier Raten zu folgenden Terminen zu zahlen:

  • 15. Februar
  • 15. Mai
  • 15. August
  • 15. November

Hinweis: Der ganze Jahresbetrag kann auch auf einmal am 1. Juli gezahlt werden. Dafür ist ein eigener Antrag notwendig.

Erforderliche Unterlagen

keine

Sonstiges

Verkaufen Sie ein Grundstück, für das Sie bisher Grundsteuer bezahlt haben, setzt das Finanzamt den Grundsteuermessbetrag für den Erwerber regelmäßig von sich aus neu fest. Dies geschieht zum 1. Januar des Jahres, das auf den Eigentumswechsel folgt. Erst dann kann die Gemeinde oder die Stadt die Grundsteuer gegenüber dem neuen Eigentümer festsetzen und Sie entlasten.

Dies gilt auch, wenn der Besitzer eines Gebäudes auf fremdem Grund und Boden wechselt (zum Beispiel eine Garage oder ein Bungalow).

Alle in Ihrem Kaufvertrag getroffenen Vereinbarungen zur Übernahme von Zahlungsverpflichtungen durch den Erwerber des Grundstückes sind privatrechtliche Regelungen und wirken sich nicht auf die Zahlung der Grundsteuer aus.

Bestimmte Grundstücke sind von der Grundsteuer befreit (z.B. Grundstücke, die sich im Besitz von Religionsgesellschaften befinden und auch für religiöse Zwecke verwendet werden).

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Finanzministerium, vertreten durch die Oberfinanzdirektion Karlsruhe, hat dessen ausführliche Fassung am 25.07.2019 freigegeben.

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